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Team 1: Bericht zum Transalp 2007
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Team 1: Bericht zum Transalp 2007
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Montag, 16.7.2007 - Tag 6 

Karerpass - Manghenpass - Levico Terme

 

Angesichts der Plackerei vom Vortag und der Aussicht heute die Räder noch mehr schieben zu müssen, gab Dieter die Parole aus: „Die Ehre der Gruppe 2 muss gerettet werden!" Genau genommen hatte nicht mal Herbert Lust sich nochmals so einen Tag anzutun. Wir fuhren deswegen ins Fassatal ab.

Auffahrt zum Manghenpass Ich konnte Herbert bei der Abfahrt nur mit Mühen davon abbringen, dass er direkt nach Moena reinfuhr. Wenn Herbert mal in Fahrt war.... Wir erwischten dann aber glücklich den Abzweig zum 520er Weg nach Sort. Wir fuhren dann den Radweg im Fassatal bis Molina am Fuße des Manghenpass entlang. Dabei hatte Dieter den einzigen echten Mini-Defekt dieser Tour: ein Zacken seines großen Kettenblatts war verbogen und blieb immer in der Kette hängen. Mit meiner Mini-Zange hatten wir das Teil aber sehr bald gerichtet. Beim Bergabfahren auf dem meist geteerten Radweg fiel uns auf, dass die Tour der Gruppe 2 durch genauso schöne Landschaft ging, aber nicht ansatzweise so hart war und uns so forderte wie die üblichen Etappen. Den Manghenpass kurbelten wir dann im Schatten der Bäume auf der später einspurig werdenden Teerstrasse empor. Dieter übernahm seit heute mein Prinzip, solche Anstiege alle 200-250 Hm durch ein Päuschen zu mildern. Kurz unterhalb des Passes gönnten wir uns in der Hütte eine Pause. Nach einer Weile tauchte ein TransAlpler auf mit dem wir eine Weile quatschten. Der wartete auf seinen Kumpel. Die Abfahrt auf Teer genossen wir sehr. Endlich kamen wir mal flott voran. In Borgo unten im Tal der Brenta gönnten wir uns angesichts der Hitze (35 Grad) nochmals eine eigentlich nicht wirklich nötige Pause.

 

 

 

Rifugio am Manghenpass

Dann fuhren wir mit mir an der Spitze Levico Terme entgegen. Ich fuhr etwa 23 km/h und bekam von Herbert die Beschwerde, dass 21-22 km/h auch langen würde. Nicht viel später ging Herbert nach vorne und fuhr nun irrwitzige 26-28 km/h. Mir war das egal. Dieter beschwerte sich dann nicht zu Unrecht, dass wir zu schnell unterwegs seien. Er konnte im Windschatten grad so mithalten bei den gut 35 Grad. In Levico Terme hatten wir mal wieder einen Disput über den richtigen Weg. Herbert wollte unbedingt die Stadt umfahren um einige Höhenmeter zu sparen. Um 18:30 Uhr kamen wir im Hotel an. Die anderen hatten die nicht mehr benötigten 4 Doppelzimmer nicht umbestellt und ich wurde deswegen berechtigt angemeckert, dass man nicht benötigte Zimmer abbestellen sollte. Die Aussicht aus dem Fenster auf den See war wirklich genial, das „Hotel du Lac" so mittelmäßig. Das Bad begeisterte nicht, die gemeinsame Ehebett-Zudecke konnten wir glücklicherweise austauschen lassen. Das Essen war okay, ebenso das Frühstück am nächsten Morgen.

 

 

Lago de Levico Am Abend blamierte sich Herbert dann aber mal an der Karte. Er wollte uns erklären, wo wir am nächsten Morgen aus der Stadt fahren würden. Dieter und ich schüttelten den Kopf: alle Karten würden mit dem Norden nach oben aushängen, wir würden Levico Terme aber nach Süden verlassen. Auch Herbert's Erklärung, er würde ohne Brille halt nichts sehen konnte uns nur zum Schmunzeln anregen. Man muss aber anfügen, dass sich Herbert in der Regel recht gut auskannte und nicht mehr oder weniger Fehler machte als ich.

Herbert machte aber schon Bemerkungen, dass er am letzten Tag dann schon wieder die Tour der Gruppe 1 fahren wollte. Bei Dieter und mir war die Lust dazu sehr gering. So verabredeten wir uns, dass wir die Tour am nächsten Tag abkürzen wollten. Den Kaiserjägerweg wollten wir ja alle fahren und dann aber den letzten Berg (Monte Finonchio) auslassen.