Manfreds MTB-Page

Besucherzähler

Gesamte Klicks 
127142
Gesamte Besucher 
25392
Klicks diesen Monat 
37
Klicks diese Woche 
395
Klicks Heute 
37

Who's Online

RSS Feeds


Team 2: Bericht zum Transalp 2007
Beitragsinhalt
Team 2: Bericht zum Transalp 2007
Etappe 1
Etappe 2
Etappe 3
Etappe 4
Etappe 5
Etappe 6
Etappe 7

 

 

Tag 2:  Ghf. Breitlahner - St. Vigil

80 km  -  1396 Hm  -  6:17 Std. reine Fahrzeit

  Bedingt durch die kurzfristige Änderung der Routenführung aufgrund des Schneefalles in den Tauern erwies sich dieser Streckenteil für uns zum Alptraum. Ich hatte daheim viel zu wenig Zeit, um in aller Gründlichkeit die Streckenlänge genau auszumessen. Ich schätzte die Länge auf ca. 110 km. Da ein Großteil der Strecke bergab ging, glaubte ich, St. Vigil am Abend erreichen zu können.

02_start_im_gasthof_breitlahner

Start am 2. Tag (anklicken)

 

Wir starteten deshalb am 2. Tag recht früh und fuhren bei wolkenverhangenem Himmel weiter hoch. Noch fehlten uns rund 600 Hm bis zum Schlegeisspeichersee. Der Weg hinauf war nicht allzu steil und schon bald klarte der Himmel auf und vereinzelt schien bereits die Sonne. Gegen 10:30 Uhr erreichten wir dann den See. Ab hier führte ein Trail hinauf zum Pfitscherjoch. Ich kannte diese Wegstrecke bereits von unserem Transalp 2003. Trotzdem hatte ich den Anteil der Schiebestrecken weit unterschätzt. Sehr häufig mussten wir von den Rädern absteigen und kamen nur schiebend vorwärts.

16_trail_zum_pfitscherjoch

Trail zum pfitscherjoch (anklicken)

 

Erst um 12:30 Uhr erreichten wir das Pfitscher Joch und machten eine kurze Rast. Die Abfahrt nach St. Jakob verlief ohne besondere Zwischenfälle. Von hier fuhren wir auf der Hauptstrasse in schneller Fahrt hinab ins Tal nach Sterzing und bogen auf den Eissacktal-Radweg ein.

Dieser Radweg mag zwar für denjenigen, der genügend Zeit zur Verfügung hat, ein probates Mittel der Fortbewegung in Richtung Süden sein, uns aber, denen die Zeit langsam weglief, erschien dieser Radweg eher als Hindernis. Statt uns direkt (und eben) nach Franzensfeste zu führen, ging es im stetigen Wechsel bergauf und bergab, vorbei an jeden noch so kleinen Weiler, in großen Schleifen am Hang entlang. Wir verloren durch diese Umwege sehr viel Zeit und auch Kraft.

18_trail_zum_pfitscherjoch

Trail zum Pfitscherjoch (anklicken)

 

Als wir dann endlich am Eingang des Pustertals in Mühlbach angelangt waren, war es bereits 17:00 Uhr, wir hatten rund 80 km auf dem Tacho, waren bereits über 6 Std. im Sattel gesessen und noch lagen rund 50 km und 600 Hm vor uns. Und  Pankraz, Petra und Norbert, die ja erst in St. Vigil zu uns stoßen wollten, waren wahrscheinlich längst im Hotel „Le dla Creda" und warteten auf uns. Auch hier machte sich wieder die „Unflexibilität" von großen Gruppen bemerkbar. Das Problem wäre relativ einfach zu lösen gewesen, wenn unsere drei Mitstreiter bereits vom Anfang an mitgefahren wären.

25_blick_vom_hotelzimmer_auf_den_see

Ausblick auf den Credla See (anklicken)

 

  Ich hätte am liebsten ein Zimmer in Mühlbach genommen um am nächsten Tag eben nur zu zweit weiterzufahren. Doch dann wären  die drei am nächsten Tag ohne jegliches Kartenmaterial und in Unkenntnis der Routenführung „auf der Strecke" geblieben. Also entschlossen wir uns schweren Herzens, für sündteures Geld ein Taxi zu chartern, das uns mitsamt unserer Räder nach St. Vigil brachte. Dort warteten die drei schon auf unser Ankommen. Und auch Ralf, Dieter und Herbert von der Gruppe 1 kamen kurz nach uns am Hotel an.

  Das „Le dla Creda" erwies sich ebenso wie am Tag zuvor das Ghs. Breitlahner als Glücksgriff. Zimmer mit einem Balkon direkt am See, ein gutes Essen und ein vernünftiges Preis/Leistungsverhältnis bewogen mich zu dieser Erkenntnis.