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| Team 2: Bericht zum Transalp 2007 |
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Seit Sonntag (22.7.) sind wir alle wieder wohlbehalten von unserem Transalp-Abenteuer heimgekehrt. Während unserer 7 tägigen Tour gab es keinerlei Pannen an Rädern und Menschen. Trotzdem haben uns einige Nackenschläge getroffen, auf die die Tourguides der beiden Gruppen (Ralf und ich) flexibel und der Situation angepasst, reagieren mussten. Die Planung der Tour wurde in vielen Punkten von der Realität bitter eingeholt.
Fazit aus unserer Tour
Es mag merkwürdig erscheinen, dass ich bei diesem Bericht nicht mit den Erlebnissen der einzelnen Tage beginne, sondern bereits zur Einleitung ein Fazit der Tour anklingen lasse. Das liegt zum einen daran, dass eine leicht wehmütige Gesamtstimmung diesen Bericht beeinflusst hat, zum anderen aber auch daran, die Neugier des Lesers zu wecken. Blick auf Torbole vom Punta Larici (anklicken)
So traurig es klingen mag, für mich war dieser Transalp die letzte Tour, die ich für Andere geplant, organisiert und vorbereitet habe. Zum einen der immense Zeitaufwand, der darin steckt, die Routenführung für 2 unabhängig voneinander fahrende Gruppen zu planen, als auch eine Reihe von ungeplanten Ereignissen beim diesjährigen Transalp haben mich zu diesem Schritt bewogen. Sollte sich aus den Mitstreitern der letzten Jahre jemand finden, der meinen "Job" als Organisator und Planer von Transalptouren übernehmen will, so stelle ich selbstverständlich diese Website weiterhin als Kommunikations-Plattform zur Verfügung. Sollte es meine Gesundheit zulassen, werde ich natürlich weiterhin versuchen, Transalptouren zu unternehmen. Allerdings nicht mehr in großer Gruppe, sondern nur noch mit Anneliese als Begleiterin. Sie hat sich mittlerweile eine derart gute Fahrtechnik angeeignet, dass es für mich eine absolute Freude ist, mit ihr gemeinsam zu radeln. So, nun zum eigentlichen Bericht
VorgeschichteGeplant war ja seit März, die Tour in Brixen im Thale zu starten. Als erstes Nachtquartier waren Lagerplätze im Krimmler Tauernhaus reserviert und am 2. Tag sollte der Alpenhauptkamm über die Krimmler Tauern überwunden werden. In Summe wollten neben mir 7 weitere Teilnehmer in 2 Gruppen zu dem Unterfangen starten. Blick auf Limone vom Punta Larici (anklicken)
Und dann kam alles ganz anders. Ein Tag vor Start brachten ergiebige Schneefälle in den Tauern die ganze Planung zum erliegen. 40 cm Neuschnee machten den Krimmler Tauernpass unpassierbar. In aller Eile (mir standen nur 2…3 Std. zur Verfügung) überlegte ich als Ausweichroute das Pfitscherjoch als Übergang zu nehmen. Ein kurzer Anruf beim Pfitscherjochhaus brachte die Erkenntnis, dass der Übergang schneefrei war. Als Startort wurde kurzerhand Achenkirch festgelegt, als erster Übernachtungsort der Gasthof Breitlahner im Zillertal. Alle 7 Teilnehmer wurden über die Änderung telefonisch informiert. Bereits hier erlebte ich eine erste kurze Enttäuschung, als 3 Teilnehmer der von mir geführten Gruppe wetterbedingt erst am Abend des 2. Tages dazu stoßen wollten. Die verbliebenen 4 Teilnehmer (plus meinereiner) starteten dann plangemäß am 11.7. die Tour in Achenkirch
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