| Team 2: Bericht zum Transalp 2007 |
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Tag 1: Achenkirch - Ghs. Breitlahner (Ginzling)71,5 km - 913 Hm - 4:55 Std. reine Fahrzeit
Bereits am Start gab es Probleme beim Zusammenbau von Annelieses Rad. Beim Verladen des Rades am Vortag war die Mutter am Schnellspanner des vorderen Laufrades abgefallen und liegt wohl noch heute irgendwo in unserer Hofeinfahrt. Jedenfalls konnte ich das Laufrad wegen der fehlenden Mutter nicht in den Rahmen einbauen. Kurzerhand fuhren wir weiter nach Achenkirch, um das Missgeschick mit Hilfe des Ersatzteillagers eines Fahrradhändlers zu lösen. Dieses Geschehnis sollte sich im späteren Verlauf des Tages noch als „Glücksfall" für Anneliese und mich herausstellen, denn es ermöglichte uns, ca. 1 Std. vor der Gruppe 1 zu starten. Wir fuhren nämlich vom Parkplatz des Fahrradhändlers in Achenkirch sofort in Richtung Achensee los, während die Gruppe 1 vom vereinbarten Treffpunkt (ca. 10 km vor Achenkirch) erst um ca. 9:00 Uhr startete. Achensee mit Blick auf Pertisau (anklicken)
Anneliese und ich hatten zu diesem Zeitpunkt gutes Wetter, zwar kühl, aber ohne Regen. Aufgrund der Tatsache, dass ja Pankraz, Petra und Norbert erst am 2. Tag in St. Vigil zu uns stossen wollten, waren wir mit 2 Teilnehmern ein „überschaubares Grüppchen". Der Achensee war schnell umfahren und in Maurach bogen wir in den „Bavaria Tyrolensis Radweg" ein, der abseits der Bundesstraße hinab nach Wiesing führt. Hier überquerten wir den Inn und versuchten, in Strass möglichst schnell den Ziller Radweg zu finden. Ab diesem Zeitpunkt sahen wir hinter uns eine dunkle Wolkenwand, die unheilvolles versprach. Auf dem Zillertaler Radweg (anklicken)
Wir machten deshalb nur ganz kurz eine Essenspause und fuhren möglichst schnell weiter zilleraufwärts bis Mayrhofen. Hier erwischte uns dann doch für wenige Minuten ein kurzer Regenschauer, der uns aber wenig behinderte. Hinter Mayrhofen begann der lange Anstieg hoch zum Schlegeisspeichersee. In Ginzling, nur wenige Kilometer vor unserem Etappenziel, holte uns die Gruppe 1 ein. Und hier erfuhren wir dann, dass die Stunde Verzögerung beim Start bewirkt hatte, dass Ralf, Herbert und Dieter zum überwiegenden Teil im Regen fuhren. Während wir durch unseren Vorsprung fast keinen Regen ab bekamen, waren die 3 komplett durchnässt. Gemeinsam fuhren wir weiter in Richtung Ghs. Breitlahner. Zillertaler Dampflok (anklicken)
Dieser Gasthof erwies sich als absoluter Glücksgriff. Reichhaltiges, gutes Essen, gute Zimmer, ein freundlicher Wirt und ein kostenloser Wäscheservice ließen keine Wünsche mehr offen.
A bendessen im Ghs. Breitlahner (anklicken)
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