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Nagelfluh-Umrundung - Variante

 

Ralf ist die Tour am 26.8.2007 gefahren. Zu seinem Tourbericht gehts  hier ......



pic_0309 Ich erinnere mich noch gut an diese Tour. Wir sind sie im Jahre 2001 das letzte Mal gefahren. Das war zu einem Zeitpunkt, als ich selbst auch noch eine Top Kondition hatte (und einige Kilo leichter war). Und schon damals war das auch für mich eine sehr schwere Tour.  Vor allem der dritte Anstieg mit teilweise über 20% Anstieg auf schlechtem Weg ist das Problem. Die Zugspitzumrundung wirkt dagegen beinah als Erholung. Nicht umsonst hat diese Tour Moser in seinem Band 1 als Königstour bezeichnet. 

Im Jahre 2001 sind wir nach der Original Moserbeschreibung (Band 6, Tour 42) gefahren. Das werden wir diesmal nicht mehr machen. Einfach deshalb, weil ich keine Lust mehr habe, am Ende einer Tour, nach gut 1800 Hm in den Knochen, noch mal einen kilometerlangen Anstieg von 20% zu fahren. Ich habe mir deshalb für die Tour ab der Alpe Hennenmoos eine neue Routenwahl für den letzten Streckenabschnitt überlegt .

 

Stationen

Immenstadt - Ettensberg - Gunzesried - Gunzesrieder Säge - Scheidwangalpe - Suraalpe - Helmingenalpe - Hittisau - Hennenmoos Alm - Alpe Hinterhochwies - Hubertushaus - Ghs. Hörmoos - Schneelochhütte - Oberstiegalpe - Schilpre Alpe - Talstation Hochgratbahn - Spitzleralpe - Sonnhaldealpe - Ochsenschwandalpe - Buchenegg - Hinterstaufen - Salmas - Trieblings - Immenstadt

Streckenlänge:  ca. 73 km / ca. 1900 Hm 

 

karte   profil

Kartengrundlage / Geobasisdaten: © Bayerische bvv_home_bvvlogo_klein Vermessungsverwaltung (www.geodaten.bayern.de )

 

Streckenbeschreibung

Start ist wie im Jahre 2001 auf dem Parkplatz der Mittagsbahn. Über geteerte, aber wenig befahrene Nebenstrassen führt der Weg über Ettensberg, Gunzesried und Gunzesrieder Säge hoch zur Scheidwangalpe. Ab hier wird der Weg dann „MTB-geeigneter". Aus dem Teerweg wird ein leicht holpriger, Schotterweg, der eine Reihe von Alpen (Suraalpe, Helmingen Alpe) miteinander verbindet. Auf der weiteren Abfahrt wird dann ab dem Gasthaus. Höfele der Weg wieder zur asphaltierten Fahrbahn.

Oberhalb von Hittisau ist dann der tiefste Punkt der langen Downhillpassage erreicht. Der Weg führt ab hier wieder 600 Hm bergauf bis zur Hennenmoos Alm. Ich habe noch in Erinnerung, dass dieser Weg bis oben hin geteert ist. Nach kurzer Rast fahren wir ein kurzes Stück bergab bis zur Talstation der Liftstation Hochhädrich.

Ab hier verlassen wir die bekannte Moserroute. Über einen Trail führt der Weg, mit einigen Schiebepassagen garniert, hoch zum Hubertushaus und weiter zum Gasthof Hörmoos. Hier kommt noch eine kurze, aber sehr steile Rampe, bis zu einer Weggabelung, ab der es dann nur noch abwärts, vorbei an mehreren Almhütten bis zur Talstation der Hochgrat Gondelbahn geht. Hier queren wir nochmals die Original Moserroute,  müssen noch ein letztes Mal eine kurze Steilrampe in Angriff nehmen um dann den Höhenweg zu erreichen, der die Haspelalpe, die Sonnhaldealpe und die Ochsenschwandalpe miteinander verbindet. Kurz danach führt uns der Weg ein letztes mal bergab nach Hinterstaufen. Wir umrunden den großen Alpsee und erreichen kurze Zeit später das Ziel in Immenstadt.

 

Schwierigkeiten 

Generell sollte man die Länge der Tour (ca. 73 km) und die Höhenmeter (1900 Hm) berücksichtigen. Allein das macht die Tour schon „sehr schwer". Und vor allem die langezogenen Steigungen werden zu schaffen machen. Die Auffahrt zur Alpe Scheidwang hat auf den letzten 2,5 km im Schnitt 15% Steigung. Und auch der Uphill von Hittisau zur Hennenmoos Alm hat auf über 6 km konstant 12%. Rund 600 Hm sind hier zu bewältigen.

Ab der Skiliftstation Hochhädrich bis kurz vor der Schneelochhütte sind immer wieder z.T. schwierige Trails zu überwinden. Allerdings kann man hier auf den schwierigsten Stellen auch problemlos schieben.

Den letzten Teil der Route habe ich entschärft. Hier wären an sich nochmals über mehrere Kilometer ein Steigungsstück von im Schnitt 15%, an vielen Stellen aber noch deutlich steiler zu überwinden gewesen. Die Routenänderung über die Ochsenschwandalpe bringt lediglich noch mal eine ca. 500 m lange Steilrampe (20%) mit sich. Und das kann man zur Not noch schieben.