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| Von Rieden um die Ligfeistgruppe |
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Tour gefahren am 28.6.2003
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Wir wollen diesmal in einer Gegend fahren, in der ich persönlich noch nie war -- der Ligfeistgruppe. Dieser Gebirgszug liegt zwischen Lechtal und Inntal westlich von Berwang. Je nach Kondition kann die Variante zur Raazalpe gefahren oder aber auch ausgelassen werden. Alle Trial Fahrer unter euch werden begeistert sein. Es sind reihenweise Trial-Pfade eingebaut. (Mir selbst kommt allerdings ein leichtes Grausen wenn ich an die Trailabschnitte denke). StreckenverlaufRieden - Rotlechtal - Rotlech Stausee - Abzweig Raazalpe - Raazalpe - Ehenbichler Alpe - Rauth - Namlos - Stanzach - Rieden Streckenlänge: ca. 50 km bei ca. 1500 Hm
Kartengrundlage / Geobasisdaten: © Bayerische
Tourenbeschreibung
Startpunkt ist der Weiler Rieden. Den ersten Zielpunkt Rotlech Stausee erreicht man bequem und weniger steil über den kleinen Riedener See. Beim Stausee beginnt die lange und schwere Auffahrt durch die vielen Kehren eines teilweise leicht schottrigen Almweges. Langsam schraubt man sich in herrlicher Bergkulisse über die tiefen Schluchten des Rotbaches bis zur bewirtschafteten Razalpe. Danach geht's weiter zur ebenfalls bewirtschafteten Ehenbichler Alpe. Hier beginnt bei der Abfahrt ein toller Trialpfad, der hinunter ins Tal nach Rinnen führt.
Schwierigkeiten
Für mich der reinste Graus. Es gibt immer wieder Trial-Abschnitte sowohl hoch als auch runter zu fahren. Von den den reinen Steigungsprozenten ist alles human. Ein 2 km Anstieg mit 10% hoch zum Rotsee Stausee, danach kommt eine 4,3 km lange und steile Auffahrt (15%) zur Raazalpe. Bei der Abfahrt geht's über mehrere km hinweg sehr steil (19%) auf einem Trial hinab ins Tal. Der Rest der Tour ist gegen das vorangegangene nur noch als leicht hügelig einzustufen.
Abbruch der Fahrt / AlternativenEin Abbruch dieser Tour macht eigentlich nur in extremen Notfällen Sinn. (Rahmenbruch, Durchfall, heimschieben etc.) Die Basistour (ohne Raazalpe) gibt keine unlösbaren Probleme auf. Lediglich die Auffahrt zur Raazalpe könnte man streichen oder aber wieder auf den Auffahrtsweg zurückrollen zur Basistour. Dies erspart einem 650 Höhenmeter, aber auch eine Brotzeit auf der Raazalpe. Diese Alternative ist gestrichelt in die Karte eingetragen. (Christine, Barbara: dann gibt's auch keinen Erdbeerkuchen mit Sahne !) Man könnte sich dann an der Spitzwegkapelle wieder treffen. Der höchste Punkt ist bei Kelmen erreicht (1393 m). Danach geht's nur noch bergab.
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