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Die Tour der Sieger
(Tourbericht vom 13.9.2004)
Genau so möchte ich im Nachhinein diese Tour bezeichnen. Wir haben alles erreicht, was wir uns vorgenommen haben. Und das bei dieser Königsetappe. Moser hat die Zugspitzumrundung nicht umsonst als den „dicksten Brocken“ bezeichnet, den man im Wetterstein Gebiet fahren kann. Auch wenn am Schluss bei dem einen oder anderen der Akku leer war, jeder einzelne der Gruppe hat sich konditionell und auch mental hervorragend gehalten. So macht’s auch für mich einen riesen Spaß, die Touren immer wieder zusammen zusuchen, Infos zusammenzutragen, diese Infos per Internet allen anderen bereitzustellen und alles zu organisieren.
Obwohl ich natürlich bereits nach 3 km einen ersten Schreck bekommen habe, als sich die Gruppen getrennt haben und ich selbst in der „Leistungsgruppe“ kümmerliche 3 Mitstreiter vorgefunden habe. Im Nachhinein hätte ich da mindestens noch 3..4 zusätzliche Leute erwartet. Freunde, habt ein bisschen mehr Selbstvertrauen in eure eigene Leistungsfähigkeit.
Völlig richtig war auch eure Entscheidung, ab der Ehrwalder Talstation nicht mit der Gondel hochzufahren sondern die 15% Tortur auf euch zu nehmen. Oben angelangt habe ich bemerkt, dass auch der letzte allerhöchstens 10 min nach mir oben ankam. Es hat also niemand den doch recht anspruchsvollen Zeitplan „nach hinten rausgeschoben“. Dafür kann jeder von euch mit Befriedung sagen, dass er diese Tour noch unter der von Moser taxierten Zeit geschafft hat. Lt. meinem Tacho hatte ich eine reine Fahrzeit von 5:58 Std., Moser gibt (inklusive der Pausenzeiten) 8 Std. für die Tour an. à Ihr seid super draufgewesen.
Es gab auch keinerlei Stürze und kaum Pannen. Der Kettenriss von Rainer war ja schon im letzten Teil der Runde und hatte auch keine allzu tragischen Auswirkungen.
Ärgerlich war lediglich mein Patzer bei der verpassten Abzweigung ins Gaistal, den ich aber Gott sei Dank, recht schnell bemerkte, und der uns 2,3 km zusätzliche Fahrtstrecke und 60 unnötige Höhenmeter eingebracht hat.
Ich freue mich schon auf die Rofantour, die wieder deutlich kürzer und weniger anstrengend sein wird.
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