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| Die klassische Karwendelrunde |
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Tourbericht zur Karwendeltour vom 8.8.2004
Naja, früher war eben alles besser. Das Bier war noch braun und die Mädels fesch...
So fuhren wir dann eben nur zu 5 (Pankraz, Ralf, Petra 1+2 und ich) vom Parkplatz am Riedboden los. Das Wetter meinte es zu diesem Zeitpunkt noch gut mit uns. Angenehme Kühle und eine leichte Bewölkung waren beim Einrollen optimal. An der ersten Auffahrtsrampe bei Scharnitz konnten wir alle die doch recht eigenartige Tretarbeit von Ralf bewundern. Er muss das Fahrradfahren wohl bei Singer oder Pfaff gelernt haben. Sein Tretrhythmus erinnert jedenfalls stark an eine Nähmaschine. Aber konditionell war der Bursche topfit und hat uns alle in den Sack gesteckt.
Der Rückweg von Hinterriss hinauf zur Vordersbachau zeigte dann aber für einige doch schon die konditionellen Grenzen auf. Vor allem die beiden Frauen klagten jetzt über schmerzende Oberschenkel. Und auch ich selbst habe mich auf diesem Teil der Route schon bedeutend besser gefühlt. So machten wir (Petra 1+2 und ich) dann bei jedem km im Anstieg eine kurze Trink- und Verschnaufpause. Ralf und Pankraz düsten hier natürlich, wie bei jedem Anstieg zuvor, ab und davon. An der Bachüberquerung beim Bärnbach erwischte uns dann auch noch das längst fällige Gewitter. Mitten im Bach stehend, mit den Fahrrädern unter den Armen eingeklemmt, erhielten wir von oben eine Dusche, die es in sich hatte. Innerhalb von Sekunden waren wir bis auf die Haut durchnässt. Und auch der danach hastig gesuchte Notunterstand im Fichtendickicht war bei weitem nicht so wasserdicht, wie wir uns das gewünscht hätten. Um nicht auszukühlen beschlossen wir dann nach 5 Minuten, trotz Regen weiterzufahren.
Fazit für mich: die Entscheidung von mir, die beiden Frauen mit auf die Tour einzuladen war im Nachhinein absolut richtig. Bis auf den letzten Anstieg haben sie alle Schwierigkeiten problemlos bewältigt. Und, ich gebe es auch offen zu, für mich hatte das den Vorteil, das ich mich von Ralf und Pankraz nicht den Berg hoch hetzen lassen musste. |
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