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| Die klassische Karwendelrunde |
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Tourbericht vom 24.6.2007(alle Fotos können durch anklicken vergrößert werden) Das Schicksal nahm bereits 5 Min. nach dem Start in Mittenwald seinen Lauf. Ab dem Zeitpunkt nämlich, als ich zum ersten Mal auf die Karte schauen wollte. Die lag nämlich immer noch daheim auf unserer Bartheke. Dabei hatte ich 10 min vor Abfahrt in Großaitingen noch die Karten gefaltet und in die Kartenhülle getan.
Wir, das waren diesmal nur Anneliese und ich. Alle übrigen waren wohl auf dem am gleichen Tag stattfindenden Landkreislauf, bzw. Herbert war in Österreich, wie er mir kurz zuvor in einem Telefonat mitgeteilt hatte. Die Fahrt durchs Karwendeltal war wie immer landschaftlich überwältigend. Und dass, obwohl wir das Tal schon von unzähligen Besuchen her kannten. Lediglich die Vielzahl der MTBiker störte die Ruhe etwas. Mittlerweile zählt die Karwendelrunde beim besten Willen nicht mehr zu den Geheimtipps. Die Auffahrt hoch zum Sattel verlief ohne größere Anstrengungen. Erwähnenswert vielleicht die Tatsache, dass auch mein neues Rad nicht von allein den Berg hochfährt sondern gehörig in die Pedale getreten werden muss.
Unsicher wurden wir erst wieder am Ausgang des Johannes-Tales. Der schmale Weg, der kurz nach dem letzten Überqueren des Baches links durch die Schlucht ins Tal führt, war mit einem dicken Verbotsschild gesperrt. Also fuhren wir rechts den breiten Forstweg bergauf. Ohne Karten hatte ich keine Ahnung, wo wir im Risstal landen würden. Aber die Sorge war unbegründet. Wir trafen den Originalweg an der Rissbach-Brücke wieder. Allerdings hatte uns die Umleitung rund 80 Hm und zusätzliche 2 km Fahrstrecke eingehandelt.
Angenehm enttäuscht wurden wir dann bei der Bachüberquerung. Wo wir noch in den Jahren zuvor die Schuhe ausziehen mussten und die Räder über den Bach trugen, war heuer nur noch ein mickriges Rinnsal, über das auch noch eine breite Holzbrücke gebaut worden war.
Fazit:Vernachlässigt man mal die Tatsache, dass ich das komplette Kartenmaterial zu Hause vergessen hatte, durften wir beide eine wunderschöne Tour erleben. Mit 1800 Hm war dies heuer auch die längste und anstrengendste Tour, die wir als Training vor dem Transalp gefahren sind. Und eigentlich ist mir jetzt vor dem Transalp nicht mehr Bange.
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