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Garmisch - Ausserfern

 

Hinweis: Die Bilder können durch anklicken vergrößert werden

(gefahren am 14.8.2005) 

Kurz vor dieser Tour war ich bei einem Freund (Hansjürgen) eingeladen. Wir haben dann (natürlich) übers Fahrradfahren gesprochen. Bei dieser Gelegenheit sprachen wir auch darüber, einmal gemeinsam eine Tour zu fahren, die ihm Gelegenheit geben sollte, seinen momentanen Trainingszustand zu überprüfen. Die Tour sollte folgende Bedingungen erfüllen:

Ein gleichmäßiger Anstieg von mehreren Kilometern Länge, der aber nicht über 10% steil sein sollte, gute Fahrbahnbedingungen und in Summe knapp über 1000 Hm. Daneben sollte die Strecke noch als vollwertige Tagestour mit einer Gesamtlänge von mindestens 60 km oder mehr durch landschaftlich attraktive Gegenden führen.

Naja, ich habe versucht, alles unter einen Hut zu bringen. Vor allen Dingen die Bitte, einen langen Anstieg mit nicht mehr als 10% Steigung aufzunehmen, hat mich ins Grübeln gebracht. Dieser Anstieg sollte dazu dienen, Hans-Jürgens Grundkondition am Berg zu testen und ihm ein gewisses Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu geben. Allzu steilere Anstiege oder auch giftige Steilrampen dazwischen lassen einem relativ schnell ans Limit kommen.  Bei der Planung herausgekommen ist nun folgende Tour ins Ausserfern.

Hinweis:
Der Begriff „Ausserfern“ bezeichnet aus Tiroler Sicht die Gegenden „hinter dem Fernpass“. Also die Gegend um Lermoos, Reute und dem Lechtal.
 

 

Streckenführung

  Wir starten in Grainau am Bahnhof (nicht der der Zugspitzbahn, sondern der nahe der B23 gelegene Bahnhof der Ausserfernbahn). Die Route führt uns zunächst mal an der Dorfstrasse entlang Richtung Eibsee. Bereits nach ein paar 100 m zweigt links ein Fahrradweg ab, der uns schnell in den Ortsteil Untergrainau bringt. Ab hier dann wieder auf der Dorfstrasse nach Obergrainau.

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Start in Grainau (anklicken)

 

Nach Überqueren der Gleise der Zugspitzbahn geht es nach 100 m (an der Engstelle) rechts der Berg hoch und nach weiteren 50 m wieder rechts, an der Kirche vorbei Richtung Christlhütte. Hier kann man dann entweder auf dem Fussweg hoch zum Eibsee radeln (oder kräfteschonender auf der Teerstrasse bleiben). Auf diesem Streckenabschnitt konnte ich die Forderung nach <10% leider nicht erfüllen. Im oberen Abschnitt, kurz vor der Kuppe zum Eibsee hinab, sind kurzzeitig 13% zu überwinden.

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(Auffahrt zum Eibsee (anklicken) 

Am Eibsee angelangt geht’s auf der linken Uferseite an der Uferstrasse entlang, bis nach 250 m der Abzweig links hoch zur Hochthörlehütte führt. Ab hier geht’s nun relativ konstant mit 7…8% Steigung auf wunderbar fester Schotterstrecke hoch bis  auf rund 1350 m Höhe. Am Ende dieses Forstweges wird der Weg zum Trail und führt zunächst leicht ansteigend, später über eine kurze Schiebestrecke hinauf zur deutsch-österreichischen Grenze.

Auf österreichischer Seite trifft man dann wieder auf einen breiteren Weg, den wir in nördlicher Richtung (rechts) folgen. Er führt uns dann relativ schnell an eine weitere Einmündung, der man entweder rechts (über die Thörlen hinab nach Ehrwald) oder links  (über die Hochtörlehütte nach Ehrwald) folgen kann. Wir entscheiden uns diesmal für den linken Abzweig und erreichen recht schnell die höchste Stelle (1518m) und kurz danach die Hochtörlehütte. Ab hier führt dann eine wunderschöne Teerstrasse hinab nach Ehrwald.

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Schiebestelle an der Grenze (anklicken)

 

Von Ehrwald führt die Route dann leicht hügelig auf dem Panoramaweg vorbei am Bhf. Lermoos über Gries und Lähn nach Bichlbach. Ab hier beginnt der 2. Teil der Tour. Wir biegen links ab ins Berwanger Tal und fahren auch Schotterpisten noch mal rund 300 Hm über Berwang nach Rinnen. In Rinnen führt dann ein Forstweg hinab zum Rotlech Stausee und weiter in einem großen Bogen um den Thaneller bis wir letztendlich in Heiterwang beinah wieder am Ausgangspunkt dieses Bogens angekommen sind. Ab hier beginnt der dritte Teil der Tour.

Der gemütliche und nicht all zu schwere „Ausklang“ führt uns entlang des südlichen Ufers des Heiterwanger Sees und weiter über einen Trail am Ufer des Plansees entlang bis zum Hotel Seespitze. Hier mündet der Uferweg an der Hauptstrasse. Wir könnten dann, oberhalb dieser Teerstrasse, auf dem Panoramaweg weiter zum Hotel Forelle fahren. Da dieser jedoch für Biker gesperrt ist und in Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit (viele Wanderer am Nachmittag) entscheiden wir uns diesmal für die Weiterfahrt auf der Teerstrasse. Ab dem Hotel Forelle verlassen wir diesen dann wieder und fahren auf den schon öfters von uns genutzten  Übergang ins Neidernachtal nach Griesen. Ab Griesen führt ein schöner Radweg (immer leicht bergab) an der Loisach entlang zurück nach Grainau.
 

Schwierigkeiten

Keine. Sehr gute bis gute Wegverhältnisse auf der gesamten Tour. Einzig ein Schiebestück von ca. 100 m beim Grenzübergang auf der Hochthörl-Auffahrt.
Allerdings sollte man die Länge der Tour nicht unterschätzen.

Streckenlänge:  ca. 80 km   bei ca. 1400 Hm

 

Karte der Tour  

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Kartengrundlage / Geobasisdaten: © Bayerische bvv_home_bvvlogo_klein Vermessungsverwaltung (www.geodaten.bayern.de )