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Tegernsee - Inntal - Achensee 2 Tage Rundkurs
Beitragsinhalt
Tegernsee - Inntal - Achensee 2 Tage Rundkurs
Etappe 2
Fotos der Tour

 

Wir sind diese Tour im Jahre 2005 gefahren 

 

Hinweis: Man kann durch anklicken die Fotos vergrößern

 

 

Nachdem meine Frau, bedingt durch ihre schwere Krankheit im Frühjahr, keine Chance hatte, sich die für einen Alpencross notwendige Kondition an zu trainieren, versuchten wir zumindest die “Start-Etappe” einer echten Alpenüberquerung (Tegernsee - Riva) nachzufahren. Herausgekommen ist ein landschaftlich wunderschöner 2 Tages Rundkurs.

 Streckenlänge:  ca. 130 km bei ca. 2000 hm

  Karte der Tour

gesamtkarte © BEV 2007, EB 2007/02276bev_logo

  (Karte (anklicken)

 

Tourbeschreibung

Die Strecke selber ist sowohl vom techn. Schwierigkeitsgrad her als auch vom konditionellen Aspekt her als leicht bis mittel einzustufen. Trotzdem hält sich der Streckenverlauf am ersten Tag exakt an eine der vielen bekannten Transalprouten. Der Rückweg am 2. Tag sollte eigentlich zu Teil auf einer "Moser-Route" verlaufen. Leider scheint sich aber das Wegenetz in der Gegend zwischen Kramsach und Wiesing geändert zu haben. Letztendlich haben wir trotz Streckenplan einen Abzweig nicht gefunden und mussten über Alternativrouten zum Achensee hochfahren.

Den Achensee selbst kann man ostseitig auf einem wunderschönen Fahrradweg umfahren. Ab Achenwald fährt man dann allerdings ein Stück auf der (zum damaligen Zeitpunkt jedoch wenig befahrenen) Strasse über den Achenpass in Richtung Kreuth.

Kurz hinter Bayerwald führt dann links ein Abzweig wieder weg von der Teerstarsse hinauf zur Schwarzentennalm und weiter nach Bad Wiessee. 

 

 

 

 

Etappe 1: Bad Wiessee - Kramsach

 

Stationen

Bad Wiessee - Rottach Egern - Monialm - Forsthaus Valepp - Erzherzog Johann Klause - Brandenberger Ache - Kaiserklamm - Pinegg - Aschau - Kramsach - Voldöpp
Streckenlänge ca. 60 km bei ca. 900 Hm 

 

bild_023

Anneliese bei der Fahrt zur EHJ Klause

 

Streckenverlauf 

Start war in unserem Fall unser Hotel in Bad Wiessee. Uli Stanciu nennt in seiner Tourbeschreibung als Startpunkt den Bahnhof in Tegernsee. Aber bereits nach ca. 6 km mündet auch unsere Route in die Orginalroute von Stanciu.

Als Startpunkt für Nachfahrer durchaus geeignet ist der grosse und kostenlose Wanderparkplatz am Wirtshaus Sonnbichl oder aber der freie Parkplatz am öffentlichen Jod- und Schwefelbad an der Uferzone in Bad Wiessee.

Die Fahrt führt zunächst an der Uferpromenade in Bad Wiessee entlang. (Achtung: Bikeverbotsschilder am Uferweg trüben den Fahrtgenuss etwas, aber nachdem wir auch duzende von Einheimischen auf ihren Rädern den Uferweg entlang fahren sahen, fuhren auch wir diesen schönen Weg am Ufer entlang. Am Ende von Bad Wiessee gelangt man dann aber wieder auf die Verbindungsstrasse nach Rottach Egern. Kurz nach den ersten Häuser zweigt eine Nebenstrasse links ab und führt den Radler zurück an den See.

bild_026

Kurz vor EHJ Klause 

Wir fahren immer am See entlang und gelangen am Ende von Rottach wieder auf die Hauptstrasse. Von da aus führt der Weg ins Tal der kleinen Rottach hinein. Wir passieren den Ortsteil Enterrottach und gelangen kurz darauf zu der Mautstelle (nur für Autos!). Ein im Schnitt zwischen 8...10% ansteigender asphaltierter Weg führt dann zügig hoch zur Moni-Alm. Kurz danach erreicht man dann auch schon die Wasserscheide (1031m). Danach führt eine rund 6 km lange Abfahrt auf asphaltiertem Weg das Tal der weissen Valepp hinab zum gleichnamigen Forsthaus.

Ab hier beginnt dann der Ernst des Lebens. Ein zunehmend schlechter und steiler werdender Schotterweg führt in einigen Kehren den Berghang hoch. Hier ist es dann wichtig, den richtigen Abzweig zur Erzherzog Johann Klause nicht zu verpassen. Im stetigen Wechsel führt der Weg dann bergauf und wieder bergab zu der Klause. Das Wirtshaus selbst thront wie ein Krähennest 20...30 m über der Brandenberger Ache und bietet sich als Zwischenrast förmlich an.

bild_032

Brandenberger Ache 

 

Nach ausgiebiger Stärkung führt der Weg dann das Brandenberger Tal hinab Richtung Süden. Der Weg ist hier breit, gut ausgebaut, und ohne jegliche Schwierigkeiten. Eine Hochgeschwindigkeitsabfahrt bietet sich förmlich an. Ab der Kaiserklamm gehts dann wieder kurz bergauf (die Klamm ist für Radler gesperrt). In Pinegg erreicht man dann wieder Teerstrassen. Ab hier beginnt dann auch nochmal die letzte Herausforderung des ersten Tages. Der Weg von Pinegg hinauf nach Aschau bringt nochmal eine Steigung von rund 15% über 1,4 km mit sich. Dafür gehts danach aber nur noch abwärts zu unserem Übernachtungsquartier im Kramsacher Ortsteil Volldöpp.

 

Übernachtung

Gasthaus VoldöppKramsach / Voldöpp

PS:Zu meinen Erfahrungen mit dem Hotel möchte ich hier im Internet nichts öffentlich sagen. Wen es dennoch interessiert -> Email an mich