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Grainau - Engadin - Riva (harte Tour)
Beitragsinhalt
Grainau - Engadin - Riva (harte Tour)
Etappe 1
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Etappe 5
Etappe 6
Etappe 7
Riva
Fotos der Tour

 

 

Etappe 2: Tobadill - Bodenalpe

 20.7.2006
 
 
 
Tobadill (1138 m) - Trisaan-Überquerung (880 m) - Strengen (1012 m) - Fliersch (1154 m) - St. Anton (1284 m) - Verwalltal - Heilbronner Hütte 2280 m) - Verbellaalpe (1938 m) - Stausee Kops (1811 m) - Zeinisjoch (1842 m) - Galtür (1584 m) - Ischgl (1376 m) - Bodenalpe (1842 m)

Streckenlänge: ca. 78 km bei ca. 2240 Hm

Fotos vom Tag 2  

 

 

  map_tag_2© BEV 2007, EB 2007/02276bev_logo 

(Karte (anklicken)

 

 

Streckenbeschreibung 

Bereits am Startplatz trennen sich bei dieser Etappe die Routen der beiden Gruppen.  Herbert fährt mit seiner Gruppe ins Tal hinab, vorbei an der Feste Burgfried und weiter bis zum Fluß Sanna. Hier mündet der Weg kurz auf die Bundesstrasse. Nach ca. 400 m zweigt dann aber einen Pfad links ab, überquert die Sanna und führt, am Hang entlang hoch zur Hauptstrasse nach St. Anton. Bis St. Anton sind es von hier aus rund 20 km, die zum größten Teil (ab Fliersch) auf Nebenstrassen zu befahren sind. Kurz hinter St. Anton verlassen wir dann die Hauptstrasse und zweigen links ab ins Verwalltal in Richtung Heilbronner Hütte. Die letzten rund 400 Hm zur Hütte hoch sind nur noch schiebend / tragend zu bewältigen. An der Hütte selbst ist der Scheitelpunkt erreicht, es führt ein schöner Schotterweg hinab zum Stausee Kops und weiter über Galtür nach Ischgl zum Treffpunkt mit der Route der Gruppe 2.

 

Schwierigkeiten


Bis St. Anton keine Schwierigkeiten. Im Anstieg zur Heilbronner Hütte ab ca. 2000 Hm Schiebestrecke (ca. 400 Hm). Von Ischgl zur Bodenalpe am brutal steiler Schlußanstieg zum Etappenziel Bodenalpe

 

Tourbericht von Herbert

 

Die Übernachtung in Tobadill war ausreichend, das Abendessen und das Frühstück baute unsere Kräfte für den kommenden Tag ensprechend auf. Mit Brotzeit (konnte gegen Bezahlung geschmiert werden), und aufgetankten Trinkflaschen oder Blasen ging die Fahrt erst einmal hinunter ins Paznauntal. Diese Abfahrt war ein Genuss, super Tempo, Panorama und Temperatur auch klasse, doch viel zu schnell vorbei. Im Paznauntal Suche nach der verkürzten Auffahrt auf die Arlbergstrasse, gleich nach der Eisenbahnbrücke über die Trisanna/Sanna, doch vom letzten Hochwasser stand nur mehr ein Teil der Brücke, an eine Überquerung war nicht zu denken.

 

27_-_trail_zur_heilbronner_huette

Trail zur Heilbronner Hütte (anklicken) 

 

Eine Auffahrt zum Arlberg war nur an der Kreuzung einige km Talauswärts möglich. Die Fahrt bis St. Anton am Arlberg auf der alten Bundesstrasse war recht gemütlich, keine grössere Steigung, kaum Autos, (der Hauptverkehr rollt über die neue Autobahn) wunderschöne Landschaft. Im schönen Ort Pettneu war die erste Pause mit Cola- und Wassertanken angesagt.

Nächste Ortsdurchfahrt war St.Anton, durch die Neugestaltung (Schi WM 2001) supergemütlich. Die Auffahrt zum Verwalltal über die Arlberg Passtrasse war ungemütlich, viele Autos, hohe Temperatur, doch Gott sei Dank nicht von langer Dauer. Im Verwalltal konnten wir das Roadbook für einige Zeit  vergessen, da die Biker von den Wanderwegen auf die Fahrstrasse verbannt wurden. War aber trotz allem eine schöne Auffahrt bis zum Ende der Asphaltstrasse kurz unter dem Stausee. Danach gings weiter über eine Schotterstrasse bis zur letzten Alm vor dem Aufstieg zur Heilbronner Hütte. Aufstieg unten teilweise fahrbar, dann schieben bis zur angesagten, etwas versteckten Brücke. Pankraz suchte davor schon den direkten Weg über den Bach nach oben. Barbara und ich fanden die Brücke für einen  gemütlicheren Übergang. Barbara wollte nun ihr Bike an einen Wanderer loswerden, dieser überlegte lange, bis er dann doch mit seinen Wanderstöcken nach oben verschwand. Die Tragestrecke war etwas anstrengend, aber doch zu schaffen. Für das Erste ein kleiner Vorgeschmack für die weitere Tour.

 

28_-_trail_zur_heilbronner_huette

Trail zur Heilbronner Hütte (anklicken)

 

Oben angekommen sah man nun die ganze Pracht des Schönverwalltales,wurde auch auf einigen Fotos festgehalten. Nach einer kurzen Pause ging das Schieben weiter bis ca. 2 km vor der Heilbronner Hütte, ab da war wieder Fahren angesagt.An der Abzweigung Heilbronner Hütte/Galltür erzählte uns ein Fischer sein "Jägerlatein: Der See an der Heilbronner Hütte ist voll von inzuchtigen Saiblingen, durch Aussetzen von Forellen sollen die Saiblinge ausgerottet werden".

Die Abfahrt auf der Fahrstrasse nach Galltür gestaltete sich für Barbara ein wenig problematisch, mit einem Abrollversuch im losen Schotter ohne Schrammen, ging die Weiterfahrt bis zur grossen Baustelle am Koppspeicher aber zügig vorran.Die Auffahrt zum Zenisjoch war wegen der Baustelle ungemütlich, staubig und steil. Nach der Wasserscheide begann eine super Abfahrt über Galltür nach Ischgl ins nächste Caffee zum Auftanken mit Cappuccino, Cola, Spezi und Apfelstrudel.

42_-_kopssee

Am Kopssee (anklicken) 

 

Zur Bodenalpe ging es dann aber sehr streng weiter, zuerst sehr steil mit sehr viel Verkehr durch PKWs und LKWs. Etwas müde und ausgelaugt erreichten wir die Bodenalpe nach ca. einer Stunde dann doch. Die Bodenalpe hatte angenehme Zimmer, gut und reichlich zu Essen. Es wurde ein gemütlicher Abend mit allen Bikern der Gruppen eins und zwei.