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Tourbericht vom 14.4.2007
Desaster am Parkplatz
Sage und schreibe 14 Teilnehmer / innen fanden sich um 9:00 Uhr am Parkplatz Kenzenhaus ein. 11 Leute hatten ihre Räder dabei und wollten die Runde mit dem Fahrrad bewältigen. 3 Frauen hatten von Haus aus vor, mit dem Mautbus zum Kenzenhaus zu fahren, um von dort aus zu einer Wanderung Richtung Hochplatte zu starten.
Tja, und was passiert am Start?
Klar, das Fahrrad des Tourguides gibt seinen Geist auf. Trotz neuer Kette und völlig neuer hinterer Ritzelkassette dreht das Pedal unter Last durch. Und wem gehörte dieses Schrottteil?
Klar, mir natürlich.
Letztendlich blieb mir nichts anderes übrig, als den Rest der Truppe (mit den funktionierenden Rädern) allein auf die Runde zu schicken. Die Strecke war ja vielen der Fahrer bereits von den letzten Jahren her bekannt. Und so starteten pünktlich um 9:00 Uhr Anneliese, Pankratz und Petra, Herbert und Rosi, Hans und Katja, Dieter, Norbert und Hansjürgen zu der Tour.
Ich selbst schloss mich Sonja, Gaby und der Fröli Petra an und fuhr zusammen mit ihnen zum Kenzenhaus hoch um die Zeit zumindest mit einer Wanderung tot zu schlagen.
Gegen 13:00 Uhr trafen dann die ersten Fahrer am Kenzenhaus ein. In den anschließenden Gesprächen mit ihnen enthüllte sich mir dann schreckliche Wahrheit. Die ganze Tour musste wohl im Laufe der Zeit in eine völlig disziplinlose Massenhatz mutiert sein. Die konditionsstärkeren Fahrer legten vorn ein Tempo vor während hinten immer mehr Fahrer abrissen. Es gab zuwenig Erhol-Pausen für die Schwächeren. Geschweige denn rechtzeitige Essenspausen. Und der Höhepunkt war dann wohl, als der Vorsprung des Ersten (Dieter) so groß wurde, dass er nicht mehr mitbekam, dass die Nachfolgenden an einer Gabelung eine völlig andere Route einschlugen.
Erwähnenswert wären auch 2 Stürze im Fahrerfeld. Einmal erwischte es Herbert, der an einer Eisplatte ausrutschte und den Abhang runter fiel. Zum anderen rutschte Anneliese in einer ähnlichen Situation ebenfalls auf einer Eisplatte aus und schlug sich das Knie blutig. Beide konnten jedoch den Rest der Tour problemlos weiterfahren.
Ich hoffe nur, dass es bei der nächsten Tour wieder gesitteter zugeht. Wobei ich bis dahin auch hoffe, dass mein Rad wieder „gesundet“ ist.
Propopos Rad. Daheim hat sich Benni das ganze mal angeschaut und ein paar Proberunden gedreht. Er ist der Meinung, dass das vordere mittlere Kettenblatt schuld an dem Dilemma ist. Genauso wie vorher das hintere Ritzelpaket scheint auch das vordere Kettenblatt so abgenutzt zu sein, das die Kette unter Last springt.
Na, mal sehen. Ich werde heute abend (15.4.) zum Fahrradhändler marschieren.
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