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Augsburg - Engadin - Riva (mittel)
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Augsburg - Engadin - Riva (mittel)
Streckenführung

Wir gehen wieder auf Tour!


Am 27.6.2009 möchte ich (zusammen mit meiner Frau), meinen bis dahin „schwersten“ Transalp starten.  Schwer weniger aufgrund einer extremen Streckenführung. Nein, zwei völlig andere Umstände werden die Tour zu einer Tortur machen. Zunächst einmal gehe ich beinah untrainiert in dieses Unterfangen. Lediglich knappe 1000 km konnte ich bis zum Starttermin auf dem Fahrrad absolvieren. Und davon auch nur eine Mini Testtour in den Alpen (Kenzenhausrunde). Und noch schlimmer schaut es mit den gefahrenen Höhenmetern aus. Geschätzte 5000 Hm von März bis jetzt. Zum zweiten gehe ich mit einem ganz erheblichen Übergewicht in diese Herausforderung. Genaue Zahlen seien hier aus Scham verschwiegen

 

17_-_trail_zum_fimberpass

Fimberpass (anklicken zum Vergrößern)

 

 

Was bewegt mich trotzdem, diese Herausforderung anzugehen?


Lange habe ich überlegt, ob ich nicht einfach eine „einfachere“ Streckenvariante wählen soll. Also z. B. die originale Via Claudia-Route. Aber, das hätte mir keinen Spaß gemacht. Ich wollte mich, nach einem Fimberpass, nach einem Chauschauna Pass, nach einer Uina Schlucht oder einem Pfundererjoch der letzten 10 Jahre nicht mit einem Reschenpass heuer begnügen. Bei der Planung der diesjährigen Transalp setze ich voll auf eine Stärke von mir, die sich in den letzten 10 Jahren immer wieder als „Konstante“ erwiesen hat. Ich vermag es sehr gut, meine Kraft auf langen Anstiegen einzuteilen. Es ist mir in der Vergangenheit auch bei schlechter Kondition noch nie passiert, dass ich „überdreht“ habe.
Ich habe es immer sehr gut geschafft, auch in Zeiten geringerer Kondition, durch angepasste Fahrweise, Tagesetappen von 1500 Hm zu schaffen. Ich finde am Berg sehr schnell meinen eigenen Rhythmus. Ich traue mir also zu, auch anspruchsvollere Routen (langsamer) zu bewältigen.

 

Daneben hat mich auch der Wunsch meiner Frau, wieder gemeinsam auf Tour zu gehen, bewogen, dieses Unterfangen zu planen. Begünstigend kommt mir entgegen, das wir beide diesmal das erste Mal in 10 Jahren nur zu zweit auf einen Transalp gehen und nicht in der Gruppe mit 8 Leuten fahren. Dies gibt uns einen großen Freiraum bzgl, Etappenlängen und Einteilung. Wir können völlig unbeschwert Etappen verkürzen oder verlängern ohne Rücksicht auf Andere nehmen zu müssen. Ausserdem steht uns eine zeitlichen Rahmen von 2 Wochen zur Verfügung. Wir können also auch an Regentagen bei Bedarf pausieren.