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Augsburg - Engadin - Riva (mittel)
Beitragsinhalt
Augsburg - Engadin - Riva (mittel)
Streckenführung
 

 

 Streckenverlauf


Augsburg – Füssen (Via Claudia) – Pinswang – Reutte – Lermoos – Fernpass (per Römerweg) – Imst – Landeck – Ischgl – Fimberpass – Scuol – S-charl – Passo Costainas – Alpe Champatsch – Alpe Munt – Ofenpass – Buffalora – Jufplaun – Alpe Mora – Val Mora – Dös Radond – Münstertal – Vintschgau – Meran – Lana – Ultental – St. Walburg – Spitzenalm – Gampenalm – Castriner Alm – Laureiner Alm – Brenzer Joch – Male – Dimaro – Madonna di Campiglio – Bärenpass – Malga Movlina – Zuclo – Passo Duron – Passo Ballino – Tenno – Riva.

Länge: ca. 500 km (geschätzt)

Höhenmeter:  wird nachgereicht!



Eine weitere „Einmaligkeit“ ist für heuer geplant. Wir möchten nicht mit dem Auto oder der Bahn zu einem Startort reisen. Nein, wir starten diesmal direkt vor unserer Haustür. In unmittelbarer Nähe führt im Nachbarort die eingangs schon einmal geschmähte Via Claudia von Augsburg nach Füssen vorbei. Diesen Streckenverlauf wollen wir für die ersten 2 Tage nutzen. Lechaufwärts geht es dabei bis Füssen, vorbei am Rande des Alpsees über den Königsweg nach Pinswang, weiter nach Reute und Lermoos. Die alte Römerstrasse über den Fernpass wird ein erstes Highlight sein. Wir kennen diesen Übergang schon von vielen früheren Touren. Die Route führt weiter, entlang des Gurglbaches nach Imst. Hier dient uns der Inntal-Radweg als probates Mittel, um Landeck zu erreichen.
Hier verlassen wir dann die Via Claudia und fahren hinauf ins Ischgler Tal, um über den Fimberpass den Zentralalpenkamm zu überwinden. Das wird auch der höchste Übergang dieser Tour werden. Den Fimberpass kennen wir zwar ebenfalls schon von früheren Touren, doch hat mich die Trailabfahrt hinab ins Engadiner Tal schon früher immer wieder begeistert, sodass ich diesen Pass auch heuer wieder in die Planung aufgenommen habe. Inn-aufwärts führt die Route dann weiter bis Scuol, wo wir dann links ins Val S-charl abbiegen. Weiter Highlights folgen Schlag auf Schlag. Über den Passo Costainas führt uns der Weg kurz hinap bis zur Alpe Champatsch. In früheren Jahren sind wir hier dann weiter bergab nach Lü und Fuldera gefahren um dann ins Val Mora aufzusteigen.  Heuer möchte ich ab der Alpe Champatsch rechts abzweigen und einen relativ unbekannten Pfad zur Alpe Munt nutzen. Weitere Stationen sind danach der Ofenpass, Buffalora, Jufplaun und die Abfahrt hinab zur Alpe Mora. Durchs Val Mora führt uns der Weg weiter ins Münstertal und kurz danach in den Vintschgau. Der Radweg durch den Vintschgau wird uns hoffentlich ohne Gegenwind zügig nach Meran und weiter nach Lana führen. Hier beginnt der Abzweig ins Ultental. Für mich ist ab hier völliges Neuland. Als Übergang ins Val die Sole habe ich das Brenzer Joch gewählt. Über St. Walburg führt uns deshalb der Weg hoch zur Spitzenalm,. Ab hier auf eher kniffligen Trails weiter zur Gampenalm, Castrin-Alm, Laureiner Alm bis letztendlich das Brenzer Joch (Forcella di Brez) erreicht wird. Die Brenta wollen wir wieder über Madonna di Campiglio und den Bärenpass passieren. Also führt uns der Weg vom Brenzer Joch hinab ins Val di Sole nach Male und Dimaro. Hier beginnt der lange Anstieg zur Malga Mondifra und weiter nach Madonna. Auch diesen Streckenabschnitt kennen wir vom Transalp 2006. Nach Madonna kommt dann der letzte, größere Anstieg hinauf zum Bärenpass (Passo Bregn de l´Ors). Die letzen Kilometer muss das Rad mühsam auf steilen Pfaden hoch geschoben werden. Eine traumhafte Aussicht entschädigt aber für die Mühen des Aufstieges. Eine ewig lange Abfahrt führt uns dann, zunächst als Trail bis zur Malga Movlina, danach als Schotterpiste hinab ins Tal der Sarca nach Zuclo. Lediglich der Passo Duron und Passo Ballino stehen jetzt noch als Hindernisse im Weg. Über Ballino führt dann die letzte Abfahrt hinab nach Riva. 

Den Abschluss bilden dann wohl wie immer der "Flora-Becher" im Eiscafe Flora