Manfreds MTB-Page

Besucherzähler

Gesamte Klicks 
127142
Gesamte Besucher 
25392
Klicks diesen Monat 
37
Klicks diese Woche 
395
Klicks Heute 
37

Who's Online

RSS Feeds


TransAlp 2008 - mal etwas anders
Beitragsinhalt
TransAlp 2008 - mal etwas anders
Tag 1 - Das Einradeln
Tag 2 - Herbert vom Satan verfolgt
Tag 3 - Abbruch durch schlechtes Wetter
Tag 4 - wieder schlechtes Wetter
Tag 5 - das zweite Highlight
Tag 6 - zurück zum alten Kurs
Tag 7 - alles verschlammt

  

Tag 7 - alles verschlammt

Predazzo - Moena - Karerpass - Bozen

 

 

Am Morgen fuhren wir dann nach einem sehr guten Frühstück (mit Schinken und Käse) auf dem Fassatalradweg Richtung Moena.

181_radweg_fassatal_vor_forno

Nach einer Brücke kurz vor Forno kamen wir dann aber auf ein ziemlich weiches Stück Radweg. Erst sah es aus als ob das nur wenige Meter wären... Pustekuchen! Nach 50-80 Metern drehten wir um. Ich musste mir dann von Herbert ein ziemliches Geschimpfe anhören, dass man „das doch gleich gesehen habe". „Ich würde sowieso viel zu viel auf meine Technik sehen und nicht auf die Natur" und so weiter. Ich entgegnete lieber nichts. Herbert war stinksauer und musste nun erst mal über eine dreiviertel Stunde sein Fahrrad im Fluss wieder auf Neuzustand wienern bevor er weiter fahren konnte. Ich entfernte nur den nötigsten Schlamm um wieder fahren zu können, was aber auch schon 20 Minuten kostete.

183_verschlammtes_mtb_vorderrad

Wir wechselten nun auf die Strasse, die Herbert aber nach wenigen hundert Metern wieder auf besagten Radweg verlassen wollte. Mir langte es - es waren nur noch zwei Kilometer nach Moena, die fuhr ich lieber auf Teer. Durch Moena fand ich den Weg zum Karerpass problemlos. Er war nur Anfangs gut fahrbar, wurde alsbald zu steil und zwang zum Schieben. Weiter oben konnte man zwar radeln, aber es waren immer 10-12% Steigung auf Schotter.

 190_karerpass

Am Karerpass erwartete uns die schon bekannte tolle Aussicht auf Latemar und Rosengarten - und die tollste Abfahrt der gesamten Tour. 1500 Höhenmeter über das Eggental nach Bozen. War das geil! Leider wurden jetzt einige Tunnel fertig, die den Blick auf das schöne Eggental versperren. Dafür wurde das aber eine Schussfahrt mit weit über 60 km/h. Echt geil!

193_eggental

In Bozen gönnten wir uns ne Pizza und nahmen dann den Zug zum Brenner.

Dort blies uns eine steife Brise entgegen, die das Abfahren zu einer kräfteraubenden Schinderei machte. In Matrei empfahl Herbert die zweite Brennerbundesstrasse zu nehmen. Ich wurde schon schnell stutzig als diese nach wenigen Metern wieder bergan führte. Und so blieb das. Die Strasse ist zwar wunderschön, aber mit dauernden An- und Abstiegen ein echter Kräfteräuber.

198_rueckblick_brennerbundesstrasse_v_ellboegen

In Innsbruck nahmen wir wieder den Zug, der uns mit einem Umstieg bis nach Brixen im Thale brachte. Auch der Wagen war noch da und so waren wir noch vor Mitternacht daheim.