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TransAlp 2008 - mal etwas anders
Beitragsinhalt
TransAlp 2008 - mal etwas anders
Tag 1 - Das Einradeln
Tag 2 - Herbert vom Satan verfolgt
Tag 3 - Abbruch durch schlechtes Wetter
Tag 4 - wieder schlechtes Wetter
Tag 5 - das zweite Highlight
Tag 6 - zurück zum alten Kurs
Tag 7 - alles verschlammt
 

 

Tag 4 - Wieder wechselhaftes Wetter

Erlsbach - Staller Sattel - Olang - Plätzwiese

 

In der Nacht hatte mich Herbert mit seinem Geschnarche genervt. Dafür ging ich ihm auf die Nerven weil ich gegen das Bettgestell klopfte um ihn zur Ruhe zu bringen.

Der Tag startete also nicht sehr entspannt. Ich radelte wie immer recht flott den Berg hoch was Herbert schon kurz nach dem Losfahren zu weiterem Gemaule anregte. Ich solle mir ein Beispiel an Schildkröten nehmen: immer schön langsam! Er sprach mir nun erneut die Qualifikation zum Bergführer ab. Am Staller Sattel kamen wir um 9:15 Uhr an.

092_unterer_teil_staller_sattel

Ich wollte schnellstmöglich abfahren, da die Ampel der einspurigen Strecke gerade eben für 45 Minuten von grün auf rot gesprungen war. Herbert musste sich erst auf Regen umziehen, ich fuhr deswegen schon vorab bergab. Herbert brauchte eine Ewigkeit bis er endlich kam.

Im Antholzer Tal fuhren wir auf Teer bergab. Da ich erneut Luftverlust hatte musste ich aber vorsichtig bleiben, nicht dass ich in den Kurven stürzte. In Rasen im Tale konnte ich dann das Problem an einer Tankstelle bei schönstem Sonnenschein beheben. Ich hatte einen Glassplitter mitten im Stollen reingefahren.

101_pustertal_bei_olang

107_monguelfo_bzw_welsberg

Ab Olang waren wir eigentlich auf dem eigentlichen Kurs des vierten Tages. Ein Einholen der geplanten Strecke war unmöglich. Wir kamen auf den Weg zur Plätzwiese. Der Weg war schlimm. Mal hatte man nur 3% Steigung, meist aber um die 15%, und das auf weichem Schotter. Es war eine Schinderei. Irgendwann spuckte uns der Weg auf die Teerstrasse, welche wir dann auch nahmen.

110_hohe_geisel_einfahrt_plaetzwiese

Nach dem Parkplatz vor dem Anstieg zur Plätzwiese wurde die Teerstrasse merklich steiler (7-10%), blieb aber sehr gut fahrbar. Leider erwischte uns der nächste große Regenguss auch noch. Die Aussicht dort oben konnten wir erst mal nicht genießen. Die Unterkunft war mit 45 Euro im DZ günstig. Ich wollte aber wieder ruhig schlafen und so mussten wir 60 Euro pro Nase für ein Einzelzimmer hinblättern.