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| TransAlp 2008 - mal etwas anders |
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Tag 3 - Schlechtes Wetter zwingt zum AbbruchPrettau - Ochsenlenke - Erlsbach
Es hatte in der Nacht geregnet, bei unserer Abfahrt war der Teer aber trocken. Es war aber sehr kühl. Die Abfahrt auf Teer bis zum Aufstieg ins Hasental war gleich geschehen. Zur Zeit ist genau am Abzweig aber eine große Baustelle, so dass wir trotz GPS erst mal am Weg vorbeidonnerten. Es muss hier mal erwähnt werden: GPS ist ne geile Sache, hilft einem ungeheuerlich seinen Weg zu finden, allerdings sollte man sich nie allein darauf verlassen. Der nun folgende Weg ins Hasental ist steil, sehr steil. Selten sind es 10%, meist um die 20%. Ich fuhr zwar bis zur Hasentalalpe fast alles, man plagt sich aber ungeheuerlich. Unser Wandervogel Herbert schob lieber. Zu allem Überfluss wurde es immer regnerischer und kälter. Auch hatte man keine rechte Vorstellung wie man aus diesem Tal angesichts der hohen Wände jemals wieder rauskommen sollte. Herbert formulierte das prägnant mit einem: "Schade, dass der alte Heckmair schon tot ist!" Das Ganze erinnerte sehr an meine erste TransAlp 2005 - die Original-Heckmair-Route von Oberstdorf nach Riva. Wir mussten in eine Wolke hineinwandern, hatten kaum Sicht und es war mit 8 Grad auch noch scheißkalt. Oben gab's zwar ne Aussicht, die war uns aber wegen der Wolken fast völlig vorenthalten. Die Abfahrt ins Klammlbachtal war gut machbar, trailig und anspruchsvoll. Durch das Gerumpel zerlegte es dafür aber meinen zusätzlichen Flaschenhalter. Tja. Bis zum Klammljoch hatten wir nun nur noch 250 Hm. Allerdings brach nun ein Gewitter über uns herein. Ich konnte mich etwas flotter als Herbert unter das Dach einer alten Zollhütte retten. Dort standen wir dann eineinhalb Stunden im Regen und der aufkommenden Kälte. Um 13:30 Uhr gab ich dann trotz Regen das Signal zum Aufbruch: wir würden ins Arvental rüber fahren, aber in Erlsbach die Tour abbrechen.
Bei diesem Wetter war nicht mehr zu machen. Auch das Arvental ist sehenswert, leider wurde es uns durch das schlechte Wetter total verleidet. In Erlsbach fanden wir zum Glück ein letztes Zimmer im Gasthof.
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