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TransAlp 2008 - mal etwas anders
Beitragsinhalt
TransAlp 2008 - mal etwas anders
Tag 1 - Das Einradeln
Tag 2 - Herbert vom Satan verfolgt
Tag 3 - Abbruch durch schlechtes Wetter
Tag 4 - wieder schlechtes Wetter
Tag 5 - das zweite Highlight
Tag 6 - zurück zum alten Kurs
Tag 7 - alles verschlammt

 

Tag 1 - Das Einradeln

 Brixen im Thale - Stangenjoch -Krimml

 

Die Anfahrt nach Brixen im Thale ist kein Problem. Allerdings sind die meisten Parkplätze sogenannte Tagesparkplätze, also etwas aufpassen mit der Wahl des Parkplatzes für eine ganze Woche Abwesenheit.

 

006_ausfahrt_aschau

Bis Aschau radelt man recht entspannt auf kleinen Teerstrassen. Kurz nach Aschau zweigt der Weg zum Stangenjoch am großen Hinweisschild ab. Die Schotterpiste ist sehr gut befestigt und wurde gerade eben sogar nochmals renoviert. Allerdings ist die Piste recht steil, mit permanent 10-15% muss man rechnen. Ab der letzten Alm beginnt ein Trail. Man kann etwa 50% davon fahren, die anderen 50% muss man schieben. Herbert nahm als alter Läufer gleich die Abkürzung und schob sein Rad auf einem kürzeren Weg auf Wanderpfaden. Nach dem Durchfahren einiger Matschstellen stellte ich gleich einen Druckluftverlust fest. Na prima - fing ja schon gut an. Ich behalf mir aber erst mal mit dem regelmäßigen Aufpumpen.

.012_rueckblick_trail_hoch_z_stangenjoch

Am Stangenjoch erwartet einen eine nette Aussicht am Großen Rettenstein rüber zum Wildkogel. Es kommt einige hundert Meter Höhenweg, dann geht's bergab. Der Weg runter ist ein guter Fahrweg, gut passierbar.

Im Tale findet sich eine Bienenkoeniginnenzucht, so was sieht man auch nur selten. Der Anstieg zum Wildkogel ist ebenfalls ne recht steile Schotterpiste, sie aber komplett befahrbar bei 10-15%. Dort oben hatte ich dann das nächste technische Problem: meine Kette verwickelte sich gleich zwei Mal hintereinander zwischen Kranz und Speichen.

Kurz nach der Seilbahn beginnt dann eher ein trailiger Teil. Er geht auch teilweise sehr steil bergab und führt über weiche Schotterpisten. Man sollte seine Bremsen gut im Griff haben, sonst schmeisst es einen hier.

029_pinzgau_v_seilbahn

Der restliche Weg nach Krimml verlief unspektakulär. Wir gönnten uns dann noch einen Blick auf die Krimmler Wasserfälle. Die 2 Euro Eintritt hätten wir uns aber sparen können, hätten wir erst bei unserer Pension eingecheckt und uns dort die Gästekarte besorgt.

037_krimmler_wasserfaelle_aus_der_hoehe

Unsere Pension Marianne kann man empfehlen. Preisgünstig, sehr nette Familie.