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TransAlp 2008 - mal etwas anders
Beitragsinhalt
TransAlp 2008 - mal etwas anders
Tag 1 - Das Einradeln
Tag 2 - Herbert vom Satan verfolgt
Tag 3 - Abbruch durch schlechtes Wetter
Tag 4 - wieder schlechtes Wetter
Tag 5 - das zweite Highlight
Tag 6 - zurück zum alten Kurs
Tag 7 - alles verschlammt
 

 

Tag 6 - Zurück auf dem alten Kurs

Alleghe - Passo Valles - Passo Rolle - Predazzo

 

Auch das Frühstück im Hotel konnte sich für italienische Verhältnisse sehr gut sehen lassen.

Heute starteten wir endlich wieder auf dem ursprünglich geplanten Kurs. Wir fuhren bergab und dann quer nach Westen. Verfahren konnte man sich praktisch nicht - dachte ich. Ich schaltete deswegen die Anzeige meines Tachos auf die übliche Anzeige von Geschwindigkeit, Trittfrequenz und Puls. Irgendwann hielt uns ein Polizist und ein Wirt auf und fragte nach unserem Weg. Irgendwie wurde uns klar gemacht, dass es „da oben" nicht weiterginge. Wie konnte das sein? Auch wenn Herbert sonst nicht viel von meinem GPS hielt, so war jetzt seine erste Frage, was denn das GPS anzeigt. Und Tatsache: im letzten Ort hätten wir eine Mini-Abzweigung nehmen müssen. Ein Glück, dass wir von den beiden aufgehalten wurden. Der nun folgende Weg war kein Zuckerschlecken. Er war holprig und ging gerne mal mit weit über 10% bergan. Wir schoben sehr viel. Auch meine GPS-Punkte hatte ich etwas zu weit auseinander gesetzt. An einer Weggabelung konnte ich erst nicht sagen wo wir weiter mussten. Es kam ein steil bergab führender Trail, der mich animierte lieber zu schieben. Auch Herbert war das Risiko eines Sturzes zu hoch. Der Weg war nur wenige hundert Meter lang, dann stießen wir wieder auf eine kleine Teerstrasse.

164_marienkirche_falcade

166_hi_caviola_u_vo_falcade

Nach Falcade kamen wir dann nach einer echt geilen Teerabfahrt, wo wir uns dann mal eine Pause gönnten. Ab nun ging es wieder auf Teer bergan. Nach dem Abzweig zum Passo San Pelegrino wichen wir von der Hauptstrasse ab. Nun war die Strasse zwar steiler, aber mit 6-8% gut fahrbar. Dafür hatten wir viel weniger Fahrzeuge zu erdulden. Am Passo Valles machten wir kurz Rast zum Wassertanken. Dann kam erneut eine tolle Abfahrt mit Spitzengeschwindigkeiten jenseits 60 km/h. Es folgte ein Schlenker über eine Schotterpiste ins Val Venegia.

173_val_venegia_m_berge_di_val_grande

Wunderschön, aber zuerst mal viele Wanderer. Der Weg wurde später aber steiler, oftmals 8-10%, blieb aber fahrbar. Der Passo Costazza kostete uns die letzte Kraft. Ich hatte den in meiner Planung als Zwischen-Höhepunkt nämlich übersehen, jetzt quälten uns schon die 50 Hm die ich übersah.

179_passo_rolle_1972hm

Meinem Vorschlag ins Fassatal abzufahren stimmte aber auch Herbert zu. Was sollten wir erst morgen in der viel zu frischen Luft den Berg runterrollern? So ging es bis nach Predazzo, was sich in der Kilometerbilanz des Tages gut ausnahm.