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TransAlp 2008 - mal etwas anders
Beitragsinhalt
TransAlp 2008 - mal etwas anders
Tag 1 - Das Einradeln
Tag 2 - Herbert vom Satan verfolgt
Tag 3 - Abbruch durch schlechtes Wetter
Tag 4 - wieder schlechtes Wetter
Tag 5 - das zweite Highlight
Tag 6 - zurück zum alten Kurs
Tag 7 - alles verschlammt
 

 

Tag 5 - Das zweite Highlight

Plätzwiese - Misurinasee - Cortina - Forcella Ambrizzola - Alleghe

 

Nachdem wir mittlerweile einen halben Tag hinter unserer Planung herfuhren entschied ich das Auslassen des Fanesgebiets. Wir fuhren an der Dürrensteinhütte den anspruchsvollen Schotterweg bergab. Zum Abfahren war er okay, hatte aber viele weiche Schotterteile und war wirklich nicht ohne. Das Gefälle betrug zwischen 8 und 12%.

Die Auffahrt zum Lago di Misurina war auf Teer mit 6-10% kein Problem. Die Aussicht dort oben ist aber ein echtes Highlight! Auch die Umrundung des Sees gefiel uns beiden gut.

127_lago_di_misurina_blick_rchtg_sued 128_lago_di_misurina_mit_einer_d_drei_zinnen

Wir umfuhren nun den Monte Cristallo im Süden und dann auf Teer nach Cortina d'Ampezzo runter.

Nach einer verdienten Pause ging es nun zum Bergmassiv Croda da Lago hoch. Der Schotterweg war steil mit 10-15%, und teilweise mit Teer ausgeführt, da man sonst die bis zu 25% nicht mehr fahren könnte. Kurzzeitig war die Steigung über 30% laut GPS. Nach der letzten Malga (Federa) wurde der Weg eher steiler. Rampen mit 30% und 40% quälten einen sehr. Immerhin gewann man Höhe. Am Rifugo Croda da Lago musste sich Herbert dann mit einem Cappuccino dopen. Uns stand noch der Anstieg bis Forc Ambrizola bevor. Den ersten Teil konnte man auf dem Trail noch fahren (10-15%), dann war Schluss mit lustig. 20% und einige Steinbrocken verhinderten eine Fahrt.

145_rueckblick_cortina_v_forc_ambrizola_2277hm

Am Forc Ambrizola gab's nen tollen Blick nach Cortina zurück. Auf der anderen Seite lockte mich das GPS erst mal auf einen falschen Trail. Das war gleich korrigiert und wir fuhren den Höhenweg 436 Richtung Süd. Bergab ging es hier teilweise so ausgesetzt, dass wir wieder nur schieben durften. Erst weiter unten konnte man fahren. Es ging etwas in Wellenbewegungen am Hang entlang. Später kam dann aber eine echte gute Abfahrt. Der Weg wurde immer besser und führt direkt runter zur Teerstrasse vor dem Passo Staulanza. Auf Teer kurbelten wir uns wieder die 150 Hm hoch. Dann ging es kurz bergab und dann hinten über die Trails nach Alleghe. Was schimpften wir hier wieder über die Tourplanung. Es war heiß, wir waren abgekämpft und es ging mal wieder mit 15-20% einzelne Passagen bergan. Die Abfahrt nach Alleghe war deswegen aber nicht schöner. Es ging auf losen Schotter mit 40% Gefälle runter. Eine echte Herausforderung. Später wechselten wir lieber auf eine Gras-Skipiste, die sich wirklich gut fahren ließ.

 

155_alleghe_v_o

Die Unterkunft in Alleghe (Hotel Cordai) konnte sich ebenfalls sehen lassen. Im Speisesaal ging es richtig vornehm zu. Für uns wurde extra heute das Abendessen früher veranstaltet.