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Kitzbühel - Dolomiten - Kalterer See (schwer)
Beitragsinhalt
Kitzbühel - Dolomiten - Kalterer See (schwer)
Streckenführung
Etappe 1
Etappe 2
Etappe 3
Etappe 4
Etappe 5
Etappe 6
Etappe 7

 

 

Etappe 6   Alleghe - Passo Rolle

 

 

Fahrt durch die Einsamkeit

 

So langsam verlassen wir die touristisch voll erschlossenen Gebiete, durch die wir in den letzten Tagen  gefahren sind. An den südlichen Ausläufern des Marmolada Massivs entlang fahren wir Richtung Südwesten.  Auf völlig unbekannten Pfaden wollen wir am Abend das Pala Gebirge mit der markanten Spitze der Cimon della Pale erreichen. Diese Route stand schon mal 2004 auf unserem Streckenplan. Nur konnte, aufgrund des damals herrschenden Unwetters, die Passage durch die Berge nach Falcade nicht gefahren werden. Vielmehr umrundete das Team von damals den Bergstock unten im Tal auf der Teerstraße.

 

110_cimon_della_pala

Cimon della Palla und Baita Segantini (anklicken) 

 

Streckenbeschschreibung

 

Alleghe (970 m) - (Masare (970 m) -  Avoscan (817 m) - Pianezze (1205 m) - Forcella di San Tomaso (1367 m) - Cogul (1274 m) - Rifugio Lagazon (1356 m) - Caviola (1121 m) - Falcade (1100 m) - Passo Valles (2031 m) - Abzweig Val Venegia (1671 m) - Baita Segantini (2170 m) - Rifugio Capanna Cervino (2062 m)

Streckenlänge: ca 40 km bei ca. 2050 Hm 

 

bersichtskarte_tag_6© BEV 2007, EB 2007/02276bev_logo

   Karte (anklicken)

 

hoehe_tag6

  Höhenprofil (anklicken)

 

Von Allehe aus starten wir die heutige Tagesetappe, fahren noch ein kurzes Stück entlang des Sees um dann auf der Hauptstraße bergab bis Vare rund 150 m an Höhe zu verlieren. Hier zweigt rechts eine Nebenstrasse ab die hoch zu den Weilern an den Berghängen führt. In Pianezze endet dann der Teerweg und auf Pfaden (mit schwieriger Wegfindung) geht es im ständigen Wechsel bergauf/bergab zur Forcella di San Tomaso und dem Rifugio Lagazon. Von hier führt dann wieder ein guter Weg hinab ins Valle di Valles.

In Falcade erreichen wir die Strasse, die uns hoch zum Passo Valles führt. Herbert dürfte diesen Streckenabschnitt noch von der Transalp 2004 kennen, als er zusammen mit den damaligen Weggefährten im Regen zum Passo Valles hochgefahren ist. Die Passtrasse selbst ist nicht allzu steil. So um die 8..9 % habe ich in Erinnerung. Und nach 10 km ist dann auch die Passhöhe erreicht.  Nach kurzer Abfahrt folgt dann der letzte Anstieg des heutigen Tages. Eine kleine, unauffällige Schotterstrasse zweigt bei 1670 m Seehöhe links ab und führt ins Val Venegia. Eine traumhafte Landschaft begegnet uns hier. Sie erinnert ein bisschen an das Fanesgebiet. Steile Felswände und Geröllfelder begegnen uns auf der Fahrt zur Baita Segantini, dem höchsten Punkt des heutigen Tages.

 

94_-_valle_venegia

Einfahrt ins Val Venegia  (anklicken)

 

In der Baita selbst kann man nicht übernachten. Aber kurz danach folgt das Rifugio Capanna Cervino, welches Zimmer anbietet. Falls hier belegt sein sollte, kann man nach kurzer Abfahrt zum Passo Rolle auch dort versuchen, in einem der Gasthäuser ein Nachtquartier zu bekommen.