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(mehrmals gefahren)
Die wohl konditionell härteste Tour, die ich jemals am Gardasee gefahren bin. Natürlich aber auch die Königstour am Lago. Sie verlangt einem alles ab und zieht einem die letzten Flüssigkeitsreserven aus dem Körper. Der Tremalzo selbst bietet viele Aufstiegsmöglichkeiten. Die hier beschriebene Variante von Riva über Pregasina ist allerdings mit Abstand die härteste.
Stationen
Riva (70 m) - Ponale Strasse - Pregasina (580 m) - Punta die Larici (900 m) - Malga Palaer (950 m) - Weg Nr. 422 - Passo Rocchetta (1150 m) - Passo Guil (1208 m) - Bocca die Fortini (1245 m) - Passo Nota (1205 m) - Tremalzo Tunnel (ca. 1890 m) - Rif. Garda (1702 m) - Abzweig Sentiero 419 (ca. 1520 m) - Sentiero 419 - Bocca Caset (1603 m) - Malga Caset (1514 m) - Sentiero 416 - Sentiero 416B - Tiarno di Sopra (742 m) - Bezzecca (693 m) - Molina (638 m) - Ponale Strasse - Riva (70 m)
Streckenlänge: ca. 57 km bei ca. 2250 Hm
benötigtes Kartenmaterial: Kompass Karte Nr. 102: Lago di Garda, Monte Baldo
Karte (1280 x 1024) Karte für Notebooks (1024 x 768)
Ausschnitt aus der Kompasskarte Nr. 102 Lago di Garda, Monte Baldo
Lizenznr. 26-1107-ILVB (www.kompass.at )
Streckenbeschreibung
Das letzte mal, dass ich diese Tour über Pregasina gefahren bin, war im Jahr 2002. Ich war damals zusammen mit Benni und einer ganzen Reihe anderer Großaitinger Biker in Torbole. Zum damaligen Zeitpunkt war die Ponale Straße noch gesperrt. Deswegen mussten wir in aller Hergotts Früh mit den Rädern durch den 4,5 km langen Straßentunnel Richtung Ledrosee fahren, um nach Pregasina zu kommen. Mittlerweile ist die Ponalestraße aber wieder frei und man kann ab Riva gemütlich den neu hergerichteten Weg nach Pregasina radeln. Hier sollte man am Brunnen hinter der Kirche noch ein letztes Mal für längere Zeit die Wasserflaschen auffüllen. Denn bis zur Baita Segala gibt es nun keine (ständige) Wasserstelle mehr.
Die Auffahrt von Pregasina ist die gleiche wie schon bei der Tour zum Passo Rocchetta beschrieben. Zunächst als immer steiler werdender Schotterweg, später vor allem in den Serpentinen betoniert, führt der Weg dann zum ersten Rastpunkt, einem kleinen Sattel beim Punta dei Larici. Hier sollte man unbedingt den schmalen Pfad links vom Sattel aus hochgehen und ein paar Fotos von der phantastischen Aussicht hier oben machen. (siehe 2. Foto)
Nach ein paar weitern Metern ist dann die Malga Palaer erreicht. Wobei auf der linken Seite zunächst eine völlig neu errichtete Kapelle (??) kommt. Bei dieser Kapelle habe ich 2006 (bei der Fahrt zum Passo Rocchetta) rechts von der Straße in der Wiese eine Wasserstelle entdeckt. Diese kann man noch einmal zum Wasser aufüllen nutzen. Allerdings habe ich von einheimischen Bikern erfahren, dass diese Quelle nicht immerWasser führt und vor allem in der heissen Sommerzeit teilweise versiegt.
Ab der Malga Palaer bleiben wir weiter auf dem breiten Forstweg und fahren noch einen knappen Kilometer, bis wir links den Abzweig des Weges Nr. 422 erreichen. Diesen fahren (bzw. schieben) wir hoch bis zum Passo Rocchetta. Dieser Trail ist, wenn man vom Passo Rocchetta aus abwärts fährt, für gute Techniker fast zu 100% fahrbar. Aufwärts sind (zumindest für mich) nur wenige Teile fahrbar. Es kommen immer wieder völlig ausgefahrene, verblockte Stellen, die nur schiebend passiert werden können.
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