| Kitzbühel - große Dolomitenrunde (leicht) |
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Ein gewaltiges Vorhaben liegt im neuen Jahr vor uns. Eine Runde, beginnend in Kitzbühel und mit einer weiten Schleife durch das gesamte Dolomitengebiet ziehend, soll in 9 Tagen bewältigt werden. Noch nie war ich in der Vergangenheit so lange hintereinander auf dem Rad gesessen. Ich kann jetzt im Vorfeld nur hoffen, dass hier auch die Psyche mitspielt
Latemar bei Sonnenuntergang ( ©Martin Braito, http://www.flickr.com/photos/martinbraito )
Eigentlich wollte ich für die Saison 2008 keine Transalp-Tour mehr planen, geschweige den selber fahren. Vielmehr schwebte mir eine mehrtägige Dolomitenrunde vor, in Gegenden, die sonst nicht vom Tourismus verwöhnt werden. Also habe ich mich an den letzten beiden Wochenenden im Oktober 2007 hingesetzt und nach ausgiebigem Kartenstudiums im groben mehrere Varianten skizziert und in Betracht gezogen. Letztendlich haben sich meine Planspiele auf eine 8-tägige Runde mit Start und Ziel in St. Vigil konzentriert.
Wie aus einer Dolomitenrunde eine Transalp wurdeAls ich diese Idee jedoch Anneliese vorstellte, fragte mich diese ganz entrüstet, wieso denn die Krimmler Tauern nicht auf dem Streckenplan stünden, die wir ja im Vorjahr geplant hatten, dann aber aufgrund des heftigen Schneefalles so nicht durchführen konnten. Unter der Androhung ehelicher Disziplinarmaßnahmen blieb mir also nichts anderes übrig, als den Startpunkt der Tour, wie letztes Jahr geplant, nach Kitzbühel zu verlegen. Damit ergibt sich dann doch wieder eine Transalp mit Überquerung des Alpen Hauptkammes. Ziel wird allerdings nicht mehr der Gardasee sein, sondern, wie von mir eingangs geschildert, St. Vigil.
Die Idee hinter dieser RundeAufgrund meiner körperlichen Verfassung und den damit verbundenen „eingeschränkten" konditionellen Möglichkeiten war für mich eines der obersten Ziele, die einzelnen Tagesetappen auf ein für mich fahrbares Maß zu reduzieren. Auch wollte ich bereits bei der Planung die Möglichkeit offen lassen, während der Tour Streckenlänge und auch Alternativrouten flexibel gestalten zu können. Daneben sollte sich aber von der Streckenführung trotzdem eine vollwertige und interessante Tour ergeben.
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