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Von Eschenlohe zur hohen Kiste

 

Die Bilder können durch Anklicken vergrößert werden

 
Diese Tour bin ich im Jahre 2001 mehrmals hintereinander gefahren. Ich war damals dienstlich für 3 Wochen in Eschenlohe. Und die Spätnachmittage nutzte ich, um bei schönem Wetter nochmal ein paar Kilometer Radl zu fahren. Ich wohnte damals in einem Gasthof, dessen Namen mir entfallen ist, aber der Schotterweg hoch zur Hohen Kiste begann direkt vor besagtem Gasthof.  

 

Stationen

Eschenlohe (637 m) - Gabelung zum Wildsee (1550 m) - Jagdhaus (1730 m) - Wildsee (1400 m) - Neuläger Alm (1400 m) - Walchenseeblick (1207 m) - Weggabelung Walchensee (900 m) - Eschenlohe (637 m)

Länge: rund 33 km bei ca. 1200 Hm

 

karte_hohe_kiste_

Kartengrundlage / Geobasisdaten: © Bayerische bvv_home_bvvlogo_klein Vermessungsverwaltung (www.geodaten.bayern.de )
 

Elmar Moser hat diese Tour ebenfalls in seinem Band 2 erwähnt, die hier beschriebene Streckenführung weicht jedoch bei den Trailabschnitten deutlich von seiner Routenführung ab.

 

 

Beschreibung

 Diese Tour ist eigentlich nur als Trainingstour geeignet und für mich damals gedacht gewesen. Man kann 1000 Hm innerhalb kürzester Zeit bei sehr hohen Steigungsprozenten  hochkurbeln und auf der gleichen Strecke wieder innerhalb einer halben Stunde zurückrollen. Will man das ganze nicht nur als Training sehen, bietet sich an, diese Tour als kleine „Rundtour" auszubauen und auch ein paar landschaftliche Highligts zu einzubauen. Die hier beschriebene versucht diese Kombination zu erreichen.

walchenseeblick Kurz nach Eschenlohe passiert man eine meist geschlossene Absperrschranke, die allerdings kein allzu großes Hindernis darstellt. Ab diesem Zeitpunkt führt der bis dahin noch gut fahrbare Weg im Schnitt mit rund 12% den Berg hoch. Nach ca. 4 km wird der Weg wieder flacher und führt dann sogar zum Überqueren der Pusterlaine wieder leicht bergab.

Ab deren Überquerung beginnt der zweite lange Anstieg der Tour. Ab diesem Zeitpunkt habe ich in Erinnerung, wurde der Weg auch deutlich schlechter und steiler. Nur noch in den Fahrspuren der Traktoren, die wohl noch gelegentlich hier hochfahren, lässt es sich angenehm radeln. Nur in diesen beiden schmalen Rinnen ist der Weg einigermaßen schotterfrei. Und die Steigung pegelt sich wohl irgendwo bei 15...16% ein. Und das über 6....7 km. Eine riesen Schinderei ist das ganze.

Bei 1550 m Höhe erreicht man dann die Weggabelung, die zum Wildsee abwärts führt. Diese Weggabelung sollte  man sich merken, denn hier runter führt dann die Strasse beim Rückweg. Nach weiteren 200 Hm erreicht man dann einen Talkessel, in dem am  rechten Rand unser erstes Ziel des Tages liegt. Am Jaghaus endet der Schotterweg und nur noch ein Wanderweg führt hoch zum Gipfel der Hohen Kiste.

Der Rückweg führt uns zurück bis zur besagten Weggabelung. Jetzt fahren wir rechts hinunter, am Wildsee. Ab hier wird der Weg zum Pfad , der sich nach ein paar Metern gabelt. In der Moser Tourbeschreibung geht's jetzt links weiter. Ich habe damals auch versucht, diesen linken Pfadabschnitt zu folgen. Da ich damals jedoch keine genaue Wegbeschreibung sondern nur eine Wanderkarte hatte, habe ich irgendwann den richtigen Weg nicht mehr gefunden und stand sprichwörtlich gesehen „in Wald". Wer hier eine gute Wegbeschreibung hat, kann auch diesen Weg nehmen, allerdings habe ich damals mit meiner bescheidenen Fahrtechnik auch hier sehr viel geschoben.

05_-_gumpe_an_der_eschenlaine Ich bin bei den Folgetouren dann immer rechts, dem Wegweiser Wallgau folgend, runter gefahren. Oder besser gesagt geschoben, da dieser Weg unfahrbar ist. Allerdings ist man relativ schnell unten auf dem Schotterweg, der von Wallgau hoch zum Aussichtspunkt Walchensee führt. Die Schiebepassage ist rund 900 m lang und ist in rund 20 Minuten geschafft. Tifft man dann unten auf besagten Schotterweg, fährt man nochmal rund 50 Hm bergab durch eine Senke um dann wieder knappe 100 Hm anzusteigen. Hier erreichen wir dann den Aussichtspunkt Walchenseeblick. Eine Bank lädt zur Rast ein.

Ein schöner, gut fahrbarer breiter Schotterweg führt dann, entlang der Hänge des Simmetsberges und durchs Eschenlainetal zurück nach Eschenlohe.